1. Zielbild definieren
Welche Probleme sollen zuerst gelöst werden: offene Arbeit, Wartungspläne, Ersatzteile, mobile Rückmeldung, Stillstandsplanung, Historie oder Kennzahlen? Ein klarer Scope verhindert eine endlose Modul-Einführung.
2. Kernprozess vereinheitlichen
Definitionen für Meldung, Priorität, Planungsstatus, Abschluss und Anlagenhierarchie sollten abgestimmt sein, bevor das System konfiguriert wird.
3. Nur wertvolle Altdaten migrieren
Aktive Anlagen, offene relevante Aufträge, aktuelle Wartungspläne und notwendige Historie haben Vorrang. Dubletten und jahrelang ungenutzte Codes sollten nicht automatisch übernommen werden.
4. Pilot mit realer Arbeit
Ein Pilot sollte tatsächliche Techniker, Planer, Material und mobile Nutzung umfassen. Er zeigt, ob der Prozess im Arbeitsalltag funktioniert, nicht nur im Schulungsraum.
5. Governance nach Go-live
Jemand muss weiterhin Prioritäten, Stammdaten, Rollen, Wartungsvorlagen und Schnittstellen pflegen. Ohne laufende Datenverantwortung verschlechtert sich auch ein gut gestartetes System.